Einen Einblick darin, wie sich ein Labornachmittag im Labor der Hochschule Bielefeld, Standort Minden, gestaltet, konnte der Physik-Leistungskurs unserer Stufe Q1 am 21. Januar erhalten. Am Campus angekommen, beeindruckte zunächst das umfunktionierte Kasernengelände mit ansprechend sanierten Altbauten und modernen Neubauten. Die Gebäude sind von den Durchgangsstraßen nicht gut zu sehen. Ein stabiles Eisentor hält Unbefugte vom Besuch des Geländes oder der Mensa ab.
Im Obergeschoss des Neubaus angekommen, fanden wir einen Raum mit acht Experimentierplätzen für je zwei Personen, ausgestattet mit Geräten, die wir so nicht kannten. Ein Paradies für Menschen mit Schwäche für Kabel, Monitore, Schalter und Drehknöpfen! Zunächst mussten wir erfahren, dass auch hier die Sicherheit vorgeht. Aber unter Regie des Hochschul-Dozenten Herrn Dipl.-Ing. A. Simon durfte jedes Zweier-Team Stromkreise schließen, die in der Schule besser nicht in Betrieb genommen werden.
Das Wissen zum Thema der Messungen an Schaltkreisen mit Kondensatoren brachten wir aus dem Unterricht mit, nun konnte im Detail mit Geräten experimentiert werden, die in der Schule nicht oder nur einmal vorhanden sind. Ausführliche Erklärungen, ein vorbereitetes Skript der HSBi und die Geduld der betreuenden Hochschulmitarbeiter ließen uns Raum, neue Zusammenhänge zu erarbeiten – wie im „richtigen“ Elektrotechnik-Studium. Wieder in der Schule, dienten die Messkurven als Grundlage eine ausführliche Auswertung.
Eine Vorstellung weiterer auch dualer Studiengänge an der HSBi durch Frau M. Görres, verantwortlich für die zentrale Studienberatung, rundete das Programm ab. Ein Nachmittag mit Gelegenheiten für Neues und gemeinsamen Spaß am Campus Minden der HSBi in der Artilleriestraße.
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