Mit großer Vorfreude machten sich 39 Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit fünf Betreuern und fünf Lehrkräften auf den Weg nach Sillian in Österreich, um an einer Skifreizeit teilzunehmen. Acht Tage lang ließen wir den Schulalltag hinter uns und verbrachten eine abwechslungsreiche Zeit im Schnee. Während unseres Aufenthalts war die Herberge ,,Schwarzer Adler” unser Zuhause.
Am Samstag kamen wir in Sillian an und starteten den Tag mit einem gemeinsamen Frühstück. Anschließend gingen wir zur Skiausleihe, wo alle ihre Skier, Skischuhe und Helme anprobierten und passend eingestellt bekamen. Nachdem alles erledigt war, kehrten wir zur Herberge zurück. Der restliche Tag verlief ruhig und klang mit Spielen, Gesprächen und viel Lachen aus.
Am nächsten Morgen begann der erste richtige Skitag. Bereits um 8:30 Uhr ging es auf die Piste. Dort wurden wir zunächst in verschiedene Gruppen eingeteilt: Anfänger, Fortgeschrittene und Profis. Die Skischule wurde anfangs von drei Lehrkräften geleitet. Bis zum Mittagessen übten wir auf der Piste, sammelten erste Erfahrungen oder verbesserten unsere Technik. Das Mittagessen fand jeden Tag zwischen 11:15 Uhr und 12:30 Uhr statt. Danach wurden die Gruppen je nach Fortschritt neu eingeteilt.
Jeden Abend nach dem Abendessen um 18:30 Uhr trafen wir uns um 19:15 Uhr zu einer gemeinsamen Besprechung. Dabei blickten wir auf den Tag zurück, erzählten von unseren Erlebnissen und lachten viel. Ein fester Bestandteil dieser Runde war die Wahl des sogenannten „Dödels“. Dabei wurden lustige Geschichten oder besondere Ereignisse des Tages gesammelt. Die Person mit den meisten Stimmen musste am nächsten Tag mit einem auffälligen Outfit Ski fahren: einem blauen Helm mit Hörnern und einem orangenen Leibchen mit der Aufschrift „Dödel – fragt nicht, was schiefgelaufen ist“. Dieses Ritual sorgte jeden Abend für gute Stimmung.
Leider kam es bei einigen Teilnehmenden zu Verletzungen, dennoch ließen wir uns davon nicht entmutigen. Durch gegenseitige Unterstützung und Motivation halfen wir einander, schwierige Momente zu überwinden, was den Zusammenhalt in der Gruppe weiter stärkte.
Auch die Abende verbrachten wir gemeinsam. Es gab ein festes Abendprogramm, bei dem wir entweder Handball schauten, wenn die deutsche Mannschaft spielte, oder verschiedene Gesellschaftsspiele spielten. Dazu trafen wir uns als große Gruppe im Flur, tauschten uns aus und verbrachten gemeinsam Zeit. Um 22 Uhr begann die Nachtruhe, damit alle ausreichend Schlaf bekamen.
Am Mittwochabend wurde uns freiwillig die Möglichkeit angeboten, Schlitten fahren zu gehen. Viele nahmen dieses Angebot gerne an und hatten dabei viel Spaß.
Am Freitag, dem letzten Skitag, organisierten die Betreuer eine Rallye. In selbst gewählten Gruppen mussten wir mithilfe einer App verschiedene Aufgaben lösen und Fotos dazu machen. Nach der Rallye bereitete jede Gruppe ein Einlauflied sowie eine lustige Choreografie oder Aktion vor. Alle Gruppen traten zu dem Lied „Aufer auf den Berg“ auf.
Am Freitagabend trafen wir uns im Frühstücksraum, wo die Lehrkräfte einen Beamer aufgebaut hatten. Die Bilder der Rallye wurden gesammelt und gezeigt. Eine Jury, die aus den Betreuern bestand, bewertete die Fotos und Choreografien mit Punkten von 1 bis 10. Am Ende wurden die Siegergruppen bekannt gegeben und mit kleinen Preisen wie Handwärmern, Socken oder Bufftüchern belohnt. Den letzten Abend ließen wir gemeinsam mit Tanzen, Singen und viel Lachen gemeinsam ausklingen.
Insgesamt war die Skifreizeit in Sillian eine besondere Erfahrung. Sie bot nicht nur die Möglichkeit, das Skifahren zu verbessern, sondern auch neue Erfahrungen zu sammeln und als Gruppe enger zusammenzuwachsen. Auch die Lehrer durften wir von einer ganz anderen Seite kennenlernen. Die vielen gemeinsamen Erlebnisse werden uns sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben.
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