CARE - Cooperating Actively for Responsibility and Empathy

 
Vielen Schulabgängern in Europa fehlt es heute sowohl an Einblicken in die Berufswelt als auch an sozialem Verantwortungsbewusstsein. CARE (www.care-erasmus-project.eu) möchte daher Schülern einen Einblick in den internationalen Arbeitsmarkt ermöglichen und sie für die Bedeutung von sozialer Arbeit für unsere Gesellschaft sensibilisieren. Das vom Wittekind-Gymnasium koordinierte und mit Fördergeldern des Erasmus+ Programms der Europäischen Union  (www.erasmusplus.de) geförderte Projekt erstreckt sich über zwei Jahre und enthält neben diversen Projektaktivitäten in der Schule und in den umliegenden Institutionen auch fünf große Konferenzen. 

Durch die Projektarbeit, die ergänzt wird durch Kurzpraktika in sozialen Einrichtungen, sollen Schlüsselkompetenzen verbessert werden, die relevant für die Partizipation am Arbeitsmarkt sind und gleichzeitig einen stärkeren sozialen Zusammenhalt fördern. Zudem steht der Austausch zwischen den Teilnehmern der fünf Länder im Vordergrund: Wie wird das in Finnland gemacht? Wer kümmert sich in den Niederlanden? Welche Studiengänge gibt es in Polen für diesen Berufszweig?

Darüber hinaus möchten wir das in Deutschland institutionalisierte Betriebspraktikum in weiteren Ländern Europas etablieren, da wir es für eine besonders wertvolle Erfahrung halten.

Letztlich werden durch das Projekt Netzwerke zwischen den Schulen und sozialen Einrichtungen, sowie soziales Bewusstsein/ Kompetenz an den Schulen gestärkt. 

Ein Abbau von Vorurteilen und Berührungsängsten sowie eine größere Wertschätzung dieses Berufsfeldes sind ebenfalls angestrebte Ziele. 

Unsere Projektpartner (unsere großen Konferenzen):

- Escola Secundária Francisco Rodrigues Lobo, Leiria, Portugal ("caring for the young and the elderly"-Konferenz im Mai/Juni 2021)

- OMOScholengroep, Knipperbergcollege, Helmond, Niederlande ("caring for people with addictions"-Konferenz im September 2021)

- I Liceum Ogolnoksztalcace im.M.Kopernika w,Torun, Polen ("caring for people with mental problems"-Konferenz im Februar/März 2021)

- Schildtin lukio, Jyväskylä, Finnland ("caring for refugees"-Konferenz im November 2020)

 

So richtig starten wird das Projekt mit der ersten großen Konferenz in Lübbecke zum Thema "caring for people with disabilities" im Februar 2020.

Schülerinnen und Schüler erfahren, wie es ist, mit behinderten Menschen zu arbeiten

Die erste Erasmus+ CARE-Konferenz fand vom 9. bis 14. Februar in Lübbecke statt. 47 Schülerinnen und Schüler aus fünf verschiedenen Ländern (Niederlande, Polen, Portugal, Finnland und Deutschland) kamen zusammen, um sich mit dem Thema zu befassen, wie behinderte Menschen in Deutschland betreut werden.

Erste Konferenz des Erasmus+-Projektes CARE am Wittekind

Ein neues Projekt zu starten ist an sich schon aufregend und spannend genug, wenn dann jedoch Wetterkapriolen hinzukommen, können sich Aufregung und Spannung noch deutlich steigern. So geschehen Anfang Februar, als Sturmtief ‚Sabine‘ die Zugfahrpläne in ganz Mittel- und Nordeuropa durcheinanderwirbelte. Die Lübbecker Gastgeber der ersten Konferenz des Erasmus+ Projektes CARE (Cooperating Actively for Responsibiliy and Empathy) stellten jedoch ganz im Sinne des europäischen Gedankens Organisationstalent und Kooperationsbereitschaft unter Beweis und ermöglichten den Teilnehmern der Partnerschulen aus vier europäischen Ländern (Niederlande, Portugal, Polen, Finnland) eine sichere Ankunft am Zielort.

Praktikumsaustausch im Rahmen des Projektes CARE

Leben und arbeiten im europäischen Ausland ist für viele Menschen eine gute Alternative und willkommene Möglichkeit, sich beruflich weiterzuentwickeln. Das vereinte Europa, in dem wir leben, bietet da unzählige und spannende Möglichkeiten.
Das Wittekind-Gymnasium als Europaschule und Koordinator des Erasmus+ Projektes CARE (https://www.wittekind.de/cms/index.php/international/care-cooperating-actively-for-responsibility-and-empathy), das die Förderung der Berufswahlorientierung der Schüler*innen zum Ziel hat, legt großen Wert darauf, diese europäischen Ideale den jungen Menschen schon während der Schulzeit zu vermitteln und sie für die Vielfalt der EU zu sensibilisieren.

Neues Erasmus+ Projekt CARE gestartet

Was ist wichtig für die Vorbereitung auf das spätere Berufsleben unserer Schülerinnen und Schüler? Wie können wir sie für soziale Berufe und deren Bedeutung sensibilisieren? Diese und viele weitere Fragen haben sich Lehrerinnen und Lehrer aus Portugal, Finnland, Polen, den Niederlanden und Deutschland gestellt und gemeinsam das Erasmus+ Projekt CARE (Aktive Kooperation für Verantwortung und Empathie) ins Leben gerufen.