Europa/Europaschule

Wiedersehen der Schulen im Europrojekt nach 30 langen Monaten

Nach zwei langen Jahren der Pandemie haben viele Menschen das Bedürfnis, sich endlich wieder mit anderen zu treffen, neue Kontakte herzustellen und alte Freundschaften zu vertiefen. Dies betrifft selbstverständlich auch Schüler*innen und Lehrer*innen.
30 Monate hatten sich die die Mitglieder des Netzwerkes „Europrojekt - Unterricht ohne Grenzen“ während der Pandemie nicht persönlich treffen können und so war die Wiedersehensfreude der deutschen Delegation bestehend aus Dr. Eberhard Hagemeier, Petra Müller, Silke Horst und Jessica Stefener natürlich besonders groß, als alle in der Woche vom 11. bis 15 Mai endlich wieder mit Vertretern aus allen Partnerschulen zusammenkamen.

Da sich in diesem zweiten Halbjahr aufgrund der langen Coronapause die europäischen Begegnungen (im Rahmen der beiden Erasmus+ Projekte MEGA und CARE) so stark häufen und die Abitur- und Klausurtermine allen Klassen und Kolleg*innen im Nacken stecken, konnten am Wittekind-Gymnasium zum diesjährigen EU-Projekttag keine Politiker eingeladen und keine Diskussionsrunden organisiert werden.

Die Gelegenheit zum Austausch hatten die Schüler*innen des 11. Jahrgangs bereits vor zwei Wochen, als eine 'Speed-Dating-Diskussion' mit den Landtagskandidaten organisiert wurde. Bei diese Gelegenheit wurde natürlich bei der Vorbereitung der Veranstaltung besonderes Augenmerk auf den Bereich 'Europapolitik' gelegt und am soggenanten Europatisch lebhaft über die EU von heute und von morgen diskutiert.

Am offiziellen EU-Projekttag fand jedoch für die Schüler*innen der 9.+10. Klassen eine ganz wichtige Veranstaltung statt: alle Klassen wurden am heutigen EU-Projekttag ausführlich zu dem breiten Angebot an internationalen und mit Erasmus+ Geldern geförderten Projekten informiert, die an der Europaschule im nächsten Schuljahr angeboten werden.

So können die Lübbecker Jugendlichen nicht nur ihr Berufspraktikum im europäischen Ausland absolvieren, sondern sich auch für einen individuellen Langzeit-Aufenthalt und Austausch mit den Partnern in Belgien, Finnland oder Frankreich bewerben.

Darüber hinaus soll es im Schuljahr 2022/23 (endlich wieder) Projekte mit den Partnerstätten in Italien und Frankreich geben, sowie ein Projekt mit der portugiesischen Partnerschule.

Vor allem die Schüler*innen der 9.Klassen zeigten reges Interesse an den Angeboten und freuen sich auf die internationalen Begegnungen im nächsten Schuljahr - zumal für diesen Jahrgang die Klassenfahrt nach England gestrichen werden musste. Aber auch die Schüler*innen der EF stellten viele Fragen und möchten, wenn möglich, sogar an zwei Projekten teilnehmen.

Wittekind-Gymnasium drehte Friedens-Video

Der Krieg in der Ukraine erschüttert die Welt - und auch unsere Schulgemeinschaft. Bereits vor Beginn der gewalttätigen Auseinandersetzungen fühlten viele von uns sich beunruhigt, besorgt, vor allem aber auch ohnmächtig. Aus diesen Gefühlen heraus ist die Idee zu unserem Friedensappell entstanden.

Paula Grau für eine hervorragende schriftliche Arbeit ausgezeichnet

Seit dem Schuljahr 2019/20 darf sich das Wittekind-Gymnasium offiziell „Europaschule“ nennen. Als solche strebt es nicht nur eine vertiefte unterrichtliche Auseinandersetzung mit europäischen Themen an, sondern motiviert auch immer wieder Schülerinnen und Schüler zur Teilnahme an Wettbewerben mit explizitem Europabezug.